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Raum für Gedanken

 

Ehrenamt hoch im Kurs

Kurz vor Weihnachten wird die Menschlichkeit, welche während des Jahres viele gute Dinge vollbringt ins rechte Licht gerückt. Denn heute wurde über die Ideen der Ministerin Haubner in den ORF-Nachrichten für den “Freiwilligen Pass” für ehrenamtlich Tätige berichtet, den die Ministerin gedenkt einzuführen. Auch die Zeitschrift Geo schreibt in ihrer Dezember Ausgabe über ehrenamtliche Arbeit “Der Aufstieg des Guten” über wichtige Aspekte dieser Tätigkeiten.

Nun wenn wer wie ich in einem Dorf aufwächst, in dem ehrenamtliche Tätigkeiten einfach dazugehören, dann wird darüber weder lange nachgedacht, noch eine Kosten-Nutzen-Rechnung aufgestellt. Ich habe niemals darüber nachgedacht, ob es zuviel sein könnte oder dadurch eine andere Tätigkeit zu kurz kommen könnte. Meistens richtet sich das Engagement nach den Ressourcen. Das es auch beim ehrenamtlichen Engagement negative Erscheinungen wie “ausnützen” geben kann, möchte ich nicht bestreiten.

Aber warum engagiert sich ein Mensch für andere?

Ich würde es als persönliche Bereicherung sehen, als Gemeinschaftserlebnis, als Hilfe für Andere, als sinnvolle Freizeitbeschäftigung, …
Auch entwickelt sich des öfteren aus den gemachten Erfahrungen ein Berufswunsch daraus, ebenso können sich die gemachten Erfahrungen “soziale Softskills” als äußerst wichtig heraus stellen.
Auf jeden Fall soll die Freude, der Erfahrungsschatz und der Spaß bei den vielfältigsten ehrenamtlichen Tätigkeiten nicht vergessen werden.

Seminar mit Sebastian Fiedler

Einige interessierte StudentInnen sitzen jetzt auf der Uni und wir beschäftigen uns mit Social Software.

Nachtrag: dieser Eintrag war zur Darstellung eines Blogbeitrages in WordPress.

Weblogs 05/II

2.Tag in Linz Weblogs Workshop 2005

Das Pogramm setzte sich am zweiten Tag mit folgenden Vorträgen fort:

Am Morgen eröffnete Thomas N. Burg mit “TechnologyLog: Social Software in Organisationen“. Wobei es eine Beschäftigung mit sozialen Netzwerken seit Beginn der Datenverarbeitung gibt, welche aber nicht wirklich funktioniert haben, so Thomas Burg. Wichtige Aspekte sind dabei: Verfügbarkeit, Wiederauffindbarkeit, kollaborative und kommunikative Aspekte. Widerstand der Nutzer kann einen großen Einfluß auf das Zustandekommen von funktioniernden Netzwerken haben. Die Entwicklung und Möglichkeiten der Social Software führt zum 2 nd digital divide.

Thomas Burg


Dieter Rappold
von Knallgrau argumentiert mit einem Paradimenwechsel von Software. War bisher Software Aufgaben-orientiert, so kann Social Software Personen-orientiert arbeiten. Die Einsatzbereiche von Weblogs sind vom Personal Publishing über Marketing bis zum Personalwesen sehr breit gestreut, dadurch ergibt sich eine amorphe Situation, die sich allerdings in den gemeinsamen Elementen der Blogs (chronoligische Abfolge, Permalink…) wieder zusammen findet.
In Zukunft wird verstärkt Audio und Video, Fotos, integriert werden.

Dieter Rappold

Martina Kausch berichtet über den Einsatz von Weblogs im politischen Umfeld. So spricht sie nicht nur über Weblogs sonder über CMS der Websozis. Die Devise lautete:
bei den Leut – Leser werden dort abgeholt wo sie sich befinden daher werden keine Fachtermini verwendet.

Roland Abold berichtete über den Einsatz von Weblogs im deutschen Bundestagswahlkampf.

Tanja Jadin und Bernard Batinic führten eine Vergleichsstudie von Online-gruppen, welche mit Forum, Wiki und Weblogs arbeiten, durch. Dabei wurde die Kommunikationsmöglichkeit und Zusammenarbeit der jeweiligen Tools untersucht und gegenübergestellt. Forum und Blog ähneln sich sehr, wobei bei Blogs die Contentdarstellungsmöglichkeit als wichtiges Element hinzu kommt. Als Einsatzfelder von Weblogs können e-Portfolio in der Länge eines Studiums oder eines Abschnittes gesehen werden, auch als Lerntagebuch einer einzelnen Lehrveranstaltung ist eine Einsatzmöglichkeit. So ist durch die Kommentarfunktion eine Kommunikation nach der Lehrveranstaltung möglich. Die Bandbreite der Einsatzmöglichkeiten in der Lehre wird noch nicht ausgeschöpft.
Wobei meiner Meinung nach hier erst ein langsames Umdenken und eine Änderung des didaktischen Aufbaues einer Lehrveranstaltung bedarf. Leider ist hier die “wissenschaftliche Lehre” oftmals sehr träge.

Tanja Jadin

Als Abschlußvortrag stellte Hans Mittendorfer sein “Weblogbasiertes, kooperatives Publizieren in der wissenschaftlichen Lehre” vor. Als Beispiel von Anwendungsmöglichkeiten stelle er ::collabor:: Weblogservice vor.

Hans Mittendorfer

Weblogs 05/I

Nun bin ich aus Linz vom jku weblog workshop zurückgekommen und es hat mir sehr gut gefallen. Eine gute Stimmung, nette Teilnehmer und eine rege Diskussion zeichnete diese Tage in Linz aus.

1. Tag
Zum Programm:
Jan Schmidt referierte über die “Praktiken des Bloggens”, wobei er schon ein paar Ergebnisse seiner umfangreichen Erhebung zu diesem Thema mitteilte.

Jan Schmidt

Klaus Schönberger, welcher für mich interessante Blickpunkte brachte, so gehört dazu der Banalisierungsdiskurs, der Eigensinn der Blogger und die Brechtsche Radioutopie als Stichworte genannt. Im Bild Klaus Schönberger im Hintergrund noch eine Sheet von Jan Schmidt auf die Schönberger bezug nimmt. Denn nur wenige Blogs haben sehr viele Zugriffe, die Spannung und die Masse von Bloggern befindet sich im “long tale” welches sich bis weit außerhalb des Bildes erstreckt.

Klaus Schoenberger

Martin Röll beschäftigte sich mit der Frage ob Organisationen Weblogs brauchen” und fragte zuerst die Zuhörer, welcher Meinung sie den seien, ohne jedoch das kommt auf die Situation an, anzubieten. Sollte es an der Unternehmenskommunikation kranken, so hilft auch der Einsatz eines Blogs nicht aus der Misere. Ein spannendes Thema auf jeden Fall und er berichtet über seinen Vortrag auf seinem Blog.

Martin Welker beschäftigte sich mit den Weblogs, als Chance für Journalismus. Er weist auf Weblogs als Elemente des Publizierens, Recherchierens, Findung neuer aktueller Themen, als Werkzeugkasten und als Thesenrecherche für Journalisten hin. Wobei Blogs dabei als weiteres Element zu Suchmaschinen und Datenbanken verwendet werden können.

Workshop Weblog 2005

Auf nach Linz, so heißt die Devise morgen früh, denn ich fahre zum Workshop Weblog 2005 nach Linz. Ich freue mich schon auf die Themen und die intensive Auseinandersetzung und hoffe etwas für mich nach Tirol mitnehmen zu können.

Berichten werde ich auf dem Medienpaedagogik. at Blog und auch hier beim blogRaum.

TAFIE-Ball II

Bloggen wenn die Voraussetzungen nicht stimmen ist schwierig. Kein Internet wie erwartet, ein Tisch in der letzten Ecke, die Steckdosen ohne Strom usw. Trotzdem haben wir uns nicht entmutigen lassen und das Projekt ist gelungen. Soweit dies jetzt schon gesagt werden kann.

Der TAFIE-Ball Blog ist mit interessanten Beiträgen gefüllt, die unterschiedlichsten Leute haben geschrieben oder diktiert und tolle Fotos wurden hoch geladen. Die gute Stimmung des Balles spiegelt sich im Blog wieder.

Es war stressig, aber es hat großen Spaß gemacht. Auf eine Fortsetzung wird gehofft.

TAFIE-Ball

Endlich ist eine Entscheidung gefallen. Ich werde am TAFIE-Ball Samstags mit meinem Partner bloggen.
TAFIE (Tiroler Arbeitskreis für Integrative Erziehung) ist ein Verein zur Betreuung von behinderten Menschen, veranstaltet ihren Ball.

Darin inkludiert ist die technische Ausrüstung zu organisieren, z.B. Beamer und vor Ort die Leute aufzuklären, was den so ein Blog ist.

Eine spannende Sache wird es am Samstag werden, wollen wir doch die Gäste zu einem Blogbeitrag einladen.
Der TAFIE-Ball Blog mit den ersten Informationen zu den Vorbereitungen läuft schon.